Location Based Services – Wo steckt Markus?

Immer beliebter werden sogenannte Location Based Services (LBS). Das sind mobile Dienste oder Services, die unter Hinzunahme einer Geokoordinate, verschiedene spielerische oder auch kommerziell nutzbare standortbezogene Informationen bereitstellen. Besonders auf unseren Kölner Webevents werden diese Dienste von Teilnehmern gerne genutzt um über die Eindrücke und Neuigkeiten des Event-Standort zu berichten oder einfach nur über die reale Anwesenheit virtuell zu informieren.

LBS lassen sich auch mit anderen Social Netzworks wie Twitter und Facebook verknüpfen, sodass der Lesende nicht zwingend einen solchen Dienst nutzen muss um Informationen zu erhalten.

Für alle Datensparfüchse können die sogenannten Check-Ins auch auf einen privaten Status belassen werden. Der Spaßfaktor ist jedoch nur bei der Interaktion mit anderen Usern gegeben.

Hier als kleines Beispiel meine Checkins bei Gowalla, Foursquare und Facebook Places.

Markus Jakobs’s Checkins by WeePlaces.com.

Das Sammeln von Badges und erspielen von Vergünstigungen in lokalen Geschäften nennt man Gamification, ein Begriff den man in nächster Zeit noch öfter hören wird. Einige Unternehmen haben die Möglichkeiten der Kundenbindung durch solche Dienste erkannt und versuchen Mehrwert für die Teilnehmer zu erzeugen.

 

Hier als Beispiel der oftmals vom Twittwoch Köln genutzte Veranstaltungsort „Atelier Colonia“ als Gowalla Profil

Kommerzielle Nutzung standortbezogener Dienste am Beispiel Gowalla (von Jürgen Walleneit)

Gowalla CheckIn-Beispiel bei der MSH AND MORE Werbeagentur GmbHGowalla wurde in erster Linie als Spiel konzipiert. Location in der Nähe auswählen, einchecken, Foto hochladen oder Gegenstände tauschen und ablegen. Für Event-Locations, Restaurants, Hotels und Unternehmen, entwickelt Gowalla jedoch immer mehr auch kommerziell einsetzbare Features. So kann man sich seit einiger Zeit ein eigenes Stamp, das sind die Locations-Icons eines Standortes, gegen Gebühr von den Gowalla-Designern entwickeln lassen. Dieses wird nicht nur virtuell an den Standort gepinnt, sondern kommt auch als Schaufenster-Aufkleber per Post.

Wird eine Location (z.B. das Kölner Stadion) besonders stark innerhalb einer bestimmten Zeit frequentiert, so wird dieser Standort – zusammen mit einem Flammensymbol – im Kopfbereich der Liste aller Orte herausgestellt. 2010 ging Gowalla mit Walt Disney einen großen Deal ein und erzeugte über 200 individuelle Stamps. Die integrierte Routenfunktion schlägt zudem den Gowalla-Besuchern eines Disney-Lands Routen vor, die diese ggf. noch nicht kennen. Darüber hinaus können die Stamps innerhalb Gowallas gesammelt werden.

Ganz banale Dinge wie welche Restaurants in der Nähe sind, beherrscht Gowalla jetzt schon gut. Daher sollten sich Besitzer solcher Locations schleunigst daran machen, Ihre Profile auf der Gowalla-Homepage auf Vordermann zu bringen. Neben den üblichen Profildaten, können auch individuelle Check-In-Texte, z.B. für Hotels eingebunden werden.

Das KIU-Mitglied MSH AND MORE wird Gowalla erstmals im Sommer 2011 kommerziell einsetzen. Die Agentur wird Reisende das Urlaubsland Holland testen lassen und deren Routen, Bilder, Artikel und Erfahrungen für andere Gowalla-User zugänglich machen.

Die nächsten Kölner Veranstaltungen mit Internetbezug:

Dienstag 26.04.2011 #LastTuesday 20 Uhr im Hotel am Augustinerplatz

Jeder, der am Abend mit einem Location Based Services eincheckt, bekommt eine kleine Überraschung 😉

Mittwoch 27.04.2011  19 Uhr Twittwoch Köln #twk im Atelier Colonia (leider schon ausgebucht)

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